OLYMPIA 2014Die Salzburger Olympia-Bewerbungsgesellschaft für 2014
hat ihr Budget deutlich überschritten. Das steht in einem Bericht der
städtischen Magistratsdirektion. Zumindest 260.000 Euro müssen nachgezahlt
werden. Öffentliche Hand muss zahlen
Nach der Olympiaentscheidung für das russische Sotschi
wird die Salzburger Olympia-Bewerbungsgesellschaft aufgelöst. Der Beschluss ist
schon Ende September gefallen, jetzt liegen die Abrechnungen vor.
Allerdings muss die öffentliche Hand vorher noch einmal in die Tasche greifen: Es geht um mindestens 260 000 Euro - Schulden, die Stadt und Land Salzburg, die Pongauer Olympiagemeinden sowie der Tourismusförderungsfonds jetzt übernehmen müssen. Was genau mit dem ausständigen Geld geschehen ist, steht nicht fest.
Forderungen könnten uneinbringlich sein.
Erhöht sich Überzug auf 460.000 Euro?260.000 Euro sind aber nur der Mindestbetrag: Zusätzlich hat die Olympiagesellschaft gegenüber anderen Partner auch noch bisher unbeglichene Forderungen in Höhe von 200.000 Euro. Die Magistratsdirektion will nicht ausschließen, dass diese Forderungen uneinbringlich sein könnten - mit anderen Worten: verloren. Dann würde sich der Abgang der Salzburger Olympiagesellschaft auf immerhin 460.000 Euro erhöhen. Stadt will zumindest 60.000 Euro zahlen Während die Olympiagesellschaft versucht, zumindest ihre Forderungen einzutreiben, ist die Politik am Zug. Die Stadt Salzburg wird zumindest 60.000 Euro des Olympiadefizits bezahlen - was aber erst der Stadtenat absegnen muss. Diese Entscheidung soll schon in der nächsten Senatssitzung Montagnachmittag fallen. Quelle: ORF Salzburg 19.01.2008 Jan 19, 2008
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